Gefahren in der Küche!!

Im Haushalt passieren mehr Unfälle als im Straßenverkehr. Immer wieder wird die Feuerwehr zu Küchenbränden gerufen oder alarmiert, weil Speisereste im Kochtopf brennen. Die Sicherheitsexperten der Feuerwehr wissen, wie man solches vermeiden kann.

 

Die erste Grundregel lautet: Beim Kochen den Herd mit der eingeschalteten Kochplatte nie unbeaufsichtigt lassen. Denn Fette oder Speiseöle, die zum Frittieren oder Braten verwendet werden, können sich bei hohen Temperaturen in der heißen Pfanne oder der Friteuse selbst entzünden. Brennendes Öl oder Fett sollte NIEMALS mit Wasser gelöscht werden. Denn das brennende Fett wird durch die Dampfbildung des Wassers aus dem Behälter geschleudert und setzt so unter Umständen nicht nur die Küche in Brand - brennendes Fett oder Öl verursacht auch schmerzhafte Brandwunden, die vom Arzt behandelt werden müssen. Die richtige Maßnahme gegen einen Öl- oder Fettbrand ist es, die Pfanne oder Friteuse mit dem dazu passenden Deckel zu verschließen. Dadurch werden die Flammen erstickt, so dass der heiße Behälter vom Herd genommen werden kann. Die heiße Herdplatte sollte dann sofort abgeschaltet werden. Auch bei einer gemütlichen Fondue besteht die Gefahr, dass sich das heiße Fett entzündet. Deshalb sollte immer der passende Deckel griffbereit gehalten werden.

 

Küchendämpfe und Fett sättigen mit der Zeit die in der Dunstabzugshaube eingebauten Filter. Diese sollten nie mit brennbaren Flüssigkeiten ausgewaschen werden. Die Folge davon wäre ein Brand in der Dunstabzugshaube mit möglicherweise anschließendem Küchenbrand. Metallfilter können dagegen mit fettlösenden Mitteln gereinigt werden, andere Filtermatten sollten rechtzeitig ausgetauscht werden. Noch ein Ratschlag der Feuerwehr: "Flambieren Sie nie unter der Dunstabzugshaube".

 

 

Notruf 122

 

 

zurück